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Thomas Gifford "Protector"

England 1940: Der Zweite Wetkrieg tobt und für die britischen Streitkräfte sieht es alles andere als rosig aus. Da soll ein gewagter Plan in die Tat umgesetzt werden: Ein Geheimkommando soll General Rommel ermorden und so das Kriegsglück in Afrika wenden. Unter den Mitgliedern des Kommandos sind Sir Max Hood, ein Held des Ersten Weltkriegs, und der amerikanische Journalist Rodger Goodwin. Die beiden Männer verbindet eine langjährige Freundschaft - und die Liebe zu Max' Frau Cilla. Der Einsatz geht schrecklich schief - Goodwin ist der Einzige, der ihn schwerverletzt überlebt und nach England zurückkehrt. Bald ist klar: Es muss einen Verräter gegeben haben. Goodwin ist entschlossen diesen zu finden und seinen Freund zu rächen. Doch je mehr er nachforscht, auf desto größere Rätsel stößt er. Bald muss er sich fragen, ob er noch weiß, wer in diesem perfiden Spiel Freund und Feind ist...

Mich hat das Buch ziemlich enttäuscht. Ich hatte einen Spionageroman erwartet, stattdessen handelt der Großteil des Buches von der Beziehungsgeschichte zwischen Cilla und Rodger. Die Handlung wird vor allem durch langatmige Rückblenden in die Länge gezogen - wirklich Spannung kommt erst auf den letzten 100 der insgesamt 700 Seiten auf. Schade, bei anderen Romanen hatte der Autor durchaus gezeigt, dass er spannende Bücher schreiben kann.

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Horch und Guck: 
 

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