Struck zeigt den Wirtschaftsweisen jetzt mal seine Inkompetenz

Der Chef der SPD Bundestagsfraktion Peter Struck hat bekanntlich dem Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Inkompetenz vorgeworfen und deren Abschaffung gefordert. Stattdessen gibt es ja in den Ministerien und der Politik genug Kompetenz. Wie kompetent zeigt der selbsternannte Fraktionschef der sozialdemokratischen Inkompetenz gleich selber: Eine Auflösung des Gremiums der Wirtschaftsweisen ist nämlich überhaupt nicht vorgesehen. Aber es geht ja noch weiter, denn die inkompetenten Wirtschaftsweisen werden "auf Vorschlag der Bundesregierung durch den Bundespräsidenten berufen." Also genau von dem angeblichen Sachverstand, den Herr Struck entdeckt haben will. Und schauen wir noch mal weiter, welche Bundesregierungen für den jetzigen Sachverständigenrat verantwortlich sind, fällt auf, dass die Inkompetenz einer SPD geführten Bundesregierung dafür verantwortlich ist, bei Wolfgang Franz (seit März 2003), Peter Bofinger (seit März 2004) und Beatrice Weder di Mauro (seit Juni 2004) war Peter Struck sogar Mitglied des Inkompetenzzentrums, welches die Wirtschaftsweisen beruft. Nun fragt sich, welches Gremium Peter Struck als nächstes abschaffen will, einen Vorschlag hätte ich schon mal, diese Bundesregierung wär ein heißer Kandidat und dafür gibt es sogar eine rechtliche Grundlage: Spätestens mit der nächsten Bundestagswahl haben die Wähler wieder was zu sagen (wenn sie denn mal davon Gebrauch machen würden).

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