Lilith Leviathan ist zwar Mitglied einer der fünf Familien, die über die Stadt Eden herrschen, doch als Frau bedeutet das ein Leben im goldenen Käfig. Zwar verfügen nur Frauen über magische Fähigkeiten, doch die mächtige Religion verfügt, dass ihre Väter und Ehemänner über ihr Leben bestimmen und ihre Macht nutzen dürfen. Lilith gelingt es, ihren Vater zu überzeugen, eine Zeitlang in Nineveh alleine leben zu dürfen - unter dem wachsamen Auge von Zahariev Zareth, dem Oberhaupt der dort herrschenden Familie. Zahariev ist jedoch ähnlich rebellisch veranlagt wie Lilith und lässt ihr so einiges durchgehen. Alles ändert sich jedoch an dem Tag, an dem Lilith einem unbekannten Mann einen Dolch stiehlt, den dieser angeblich der Kirche entwendet haben will. Der Dolch scheint über rätselhafte Kräfte zu verfügen und bald wird Lilith nicht nur von Kirche sondern auch noch einer anderen Gruppe gejagt...
Ich mochte die Welt, die hier entwickelt wurde, sehr gerne - sie ist stark von religiösen Elementen geprägt und gut durchdacht. Zwar hatte ich einen Standalone-Roman erwartet, doch das hat sich als falsch herausgestellt - es wird wohl weitergehen und ich bin wirklich gespannt, was sich hier noch entwickelt. Die Art, wie in Eden mit Frauen umgegangen wird, kann einen nur wütend machen - ich hoffe sehr auf Revange in den Fortsetzungen. Die ausführliche Liebesgeschichte zwischen Lilith und Zahariev hätte ich nicht gebraucht, sie ist aber okay.