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Ralf Isau "Der Kreis der Dämmerung - Teil 3"

David Campden ist es zwar gelungen, dem Kreis der Dämmerung einige schwere Schäden zuzufügen, aber aktiv ist der Gehimbund immer noch - und mit ähnlichem Erfolg wie zuvor. Seine Recherchen führen David dieses Mal zuerst nach Indien, wo er u.a. die Bekanntschaft Gandhis macht, und dann nach Korea. Letzteres erweist sich wieder einmal als eine ausgesprochen gefährliche Reise, denn die Spannungen zwischen den beiden koreanischen Staaten nehmen während Davids Aufenthalt dort immer weiter zu. Der erwartete Erfolg stellt sich jedoch nur in Teilen ein. Bald führt seine Suche David jedoch wieder auf die Spur jenes Mannes, den er schon im Deutschland der NS-Zeit aufspüren und unschädlich machen wollte: Franz von Papen. David kommt er erneut in engen Kontakt mit alten und neuen Nazis und jenen Organisationen, die ihnen ein neues Leben in Südamerika ermöglichen...

Mich hat dieser dritte Band etwas entttäuscht. Er ist weniger umfangreich als die ersten beiden Bücher und fokussiert nur noch auf ausgewählte historische Ereignisse (die Abrisse zur geschichtlichen Entwicklung, wie es sie etwa in Teil 1 noch gab, fehlen leider auch in weiten Teilen). Und irgendwie passiert recht wenig im Hinblick auf die Gesamtgeschichte. David gelingt es zwar zwei Mitglieder des Kreises zu töten, aber entscheidende Erkenntnisse bringt ihm das nicht. Ich bin zwar immer noch gespannt auf den letzten Band der Reihe, habe aber mittlerweile leichte Bedenken, ob es dem Autor gelingen wird, diese Reihe überzeugend aufzulösen.

3
Horch und Guck: 
 

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