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Katie Kento "Missing page"

Krimi-Schriftsteller Richard Giffard hat sechs junge Nachwuchsautor*innen zu einem Workshop auf seinem Landsitz in Schottland eingeladen. Sie sollen von ihm Tipps und Tricks erfahren, um ihre Fähigkeiten zu verbessern. Doch direkt zu Beginn lässt der alte Mann eine Bombe platzen: Er will das beste Talent mit seinem Erbe belohnen und das ist neben dem Landsitz auch einiges an Geldwerten. Bald danach beginnen rätselhafte Ereignisse: eine unbekannte Frau spukt durch den Landsitz, das Gepäck der Nachwuchsautor*innen wird durchwühlt, Dinge verschwinden und ein rätselhafter Einbruch findet statt. Dann verschwindet Mr. Giffard, um kurze Zeit später von den Jugendlichen tot im See aufgefunden zu werden Die sechs beschließen, herauszufinden was passiert ist und beginnen ein komplexes Puzzle aus Hinweisen zusammenzusetzen. Dabei spielen nicht alle von ihnen ganz ehrlich - zum Beispiel Antonia Roth, die eigentlich nur an dem Workshop teilnimmt, um etwas zurückzubekommen, was einst ihrer verstorbenen Mutter gehörte, und die sich nach wirren Träumen und Schlafwandeln selbst nicht mehr vertrauen mag...

Das Buch ist ein sehr gut gelungener und spannender YA-Krimi. Als Leser*in kann man der Spurensuche in dem abgelegenen Landsitz folgen und selbst miträtseln, wer es denn nun gewesen ist. Zusätzlich zur Spannung trägt auch bei, dass man niemandem, nicht einmal Antonia als Ich-Erzählerin, trauen kann und daher so manchen Plottwist aushalten muss. Die Auflösung kam für mich überraschend, war aber logisch. Krimifans dürften ihren Spaß an dem Buch haben.

4
Horch und Guck: