Jasper Fforde "In einem anderen Buch"

Thursday Next hat es wirklich nicht leicht: Zwar hat sie gerade endlich den Mann ihrer Träume geheiratet und den Erzschurken Archeron Hades zur Strecke gebracht, aber das heißt nicht, dass in ihrem Leben plötzlich alles perfekt laufen würde. SpecOps zwingt sie von einem PR-Auftritt zum nächsten und die Goliath-Corporation bedrängt sie deren Manager Jack Shitt wieder aus Poes "Raben" herauszuholen, in den Thursday ihn im ersten Band verschwinden ließ. Als sie sich weiterhin weigert, veranlasst Goliath die Nichtung ihres Mannes durch die Chrono Garde. Nun ist Thursday zwar endlich bereit zu kooperieren, aber wie soll sie nur ohne das von ihrem Onkel erfunden und mittlerweile wieder zerstörte Prosa Portal in das Gedicht und auch noch wieder heraus gelangen?

Es ist äußerst schwierig die ganzen skurrilen und witzigen Ideen und Handlungsstränge hier in Form einer Inhaltsangabe aufzuschreiben. Ich kann nur soviel verraten: Mir hat das Buch wieder äußerst viel Spaß gemacht, Fforde spielt geschickt mit literarischen Vorbildern (etwa Kafkas Prozess) und anderen verrückten Einfällen. Was mir ein wenig gefehlt hat, war das Durchhalten des Spannungsbogens, das habe ich im ersten Band als überzeugender empfunden, weshalb ich auch den einen Tiger Abzug vergebe. Trotzdem kann ich auch in diesem Fall das Buch nur jeder/ -m empfehlen.

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