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James Dashner "Phase Null"

Thomas ist einer der Auserwählten - immun gegen die Krankheit, die sich auf der Erde immer weiter ausbreitet, soll er gemeinsam mit anderen Kindern und Jugendlichen dabei helfen, ein Gegenmittel zu finden. Thomas Leben sieht dabei denkbar trostlos aus: Ohne Kontakt zu Altersgenossen spielt sich sein Leben zwischen medizinischen Tests, Unterricht und Langeweile in seinem Zimmer ab. Dies ändert sich erst, als er die Bekanntschaft des Mädchens Teresa macht - und heimlich die drei Jungen Newt, Alby und Minho kennenlernt. Doch auch ihre vermeindlichen Ausbrüche aus ihrem kontrollierten Leben werden genau überwacht. ANGST ist allgegenwärtig, die Versuche ein Heilmittel zu finden, werden immer verzweifelter. Schließlich wird die nächste Stufe der Forschung in Gang gesetzt: die Schaffung von zwei Labyrinthen, in denen die Hirnaktivitäten der Probanden in Stress- und emotionalen Ausnahmesituatonen untersucht werden sollen. Thomas und Teresa wirken an der Entwicklung der Labyrinthe mit und sollen die Versuche mit überwachen. Doch können sie ANGST wirklich vertrauen oder steckt ein viel perfiderer Plan hinter allem, den die beiden nicht erkennen können?

Ich war schon von dem anderen Prequel zur Maze-Runner-Serie nicht wirklich angetan und mit diesem hier geht es mir ähnlich. Auch wenn die Handlung hier zu den altbekannten ProtagonistInnen zurückführt und die Geschichte so einige spätere Ereignisse in neuem/anderen Licht erscheinen lässt, reicht mir das einfach nicht aus. Spannend wäre es gewesen, einmal wirklich die Perspektive zu wechseln und nicht mehr die jugendlichen ProbandInnen, sondern die Verantwortlichen und WissenschaftlerInnen von ANGST in den Mittelpunkt zu stellen und alles aus ihrer Perspektive zu schildern. Das hätte wirklich neue und spannende Sichtweisen eingeführt. In der jetzigen Form wirkt das Buch aber leider nur wie der Versuch auch noch das letzte bisschen Geld aus einer eigentlich schon auserzählten Idee zu quetschen.

2
Horch und Guck: 
 

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