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Hugh Howey "Level"

Die Welt im Jahr 2345 - die Menschen leben in riesigen unterirdischen Silos, da die Außenwelt lebensbedrohlich verseucht. Strenge und teilweise absurde Regeln bestimmen das Leben - bis in Silo 18 die neue Chefin der Polizei, Juliette, gegen das System aufbegehrt und hinter einen Teil der Wahrheit kommt. Doch was genau hat die Verseuchung der Umwelt eigentlich ausgelöst, woher kommen die merkwürdigen Regeln und Vorschriften? In Rückblicken wird die Geschichte des jungen Kongressabgeordneten Donald Kene erzählt, der von Senator Thurman, seinem Mentor, damit beauftragt wird, einen Schutzbunker für eine Aufbereitungsanlage für radioaktiven Abfall zu entwickeln. Was Donald jedoch in Wahrheit konstruiert, sind die Silos. Donald wird ebenso wie Thurman einer der späteren Bewohner und ein hohes Tier in Silo 1. Immer nur dann aus dem Kälteschlaf geweckt, wenn es schwerwiegende Probleme in einem anderen Silo gibt, muss sich auch Donald die wahre Geschichte mühsam zusammensuchen. Parallel zu Donalds Geschichte werden die Erlebnisse von Jimmy aka Solo aus Silo 17 erzählt, dem einzigen Überlebenden eines Aufstandes, der die Führung in Silo 1 zur Auslöschung aller Bewohner veranlasste. Sowohl Solo als auch Donald werden schließlich die Bekanntschaft von Juliette aus Silo 18 machen...

Das Buch schildert die Vorgeschichte zu den Ereignissen in Silo und löst damit einige Fragen auf, die nach der Lektüre dieses ersten Bandes bestehen blieben. Ob das gut ist, darüber kann man sicher streiten, mich hat ein Teil der Auflösungen überrascht - direkt unlogisch scheinen sie mir nicht. Mir hat dieser zweite Band sogar deutlich besser gefallen als der erste, wobei es mir schwerfällt auszumachen, warum das so ist. Wem also Silo gefallen hat oder wer mehr über die Hintergründe der dort geschilderten Ereignissen wissen will, dem sei dieses Buch empfohlen.

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Horch und Guck: