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Ethan Cross "Spectrum"

Drei Täter stürmen die Filiale eines neuartigen Unternehmens zur Deponierung von Wertsachen und nehmen Geiseln. Forderungen haben sie zunächst kaum, sie wollen lediglich mit einem hochrangigen FBI-Beamten verhandeln. Sam Carter ist dieser FBI-Beamte und ihm kommt die ganze Angelegenheit sehr merkwürdig vor. Deshalb beschließt er Dr. August Burke, einen FBI-Berater, zu dem Fall hinzuziehen. Burke hat das Asperber-Syndrom, er ist genial und erkennt Zusammenhänge dort, wo andere sie noch nicht einmal vermuten würden. Soziale Kontakte und andere Menschen sind für ihn jedoch extrem schwierig und so ist er alles andere als begeistert von dem Einsatz. Doch bald zeigt sich, dass Carters Instinkt ihn nicht betrogen hat: Etwas an der Geiselnahme stimmt ganz und gar nicht. Als sich auch noch die CIA einmischt, muss August Burke seine ganze Kombinationsgabe einsetzen, um den Fall zu knacken...

Ethan Cross kannte ich bisher als Autor der Shepherd-Serie, mit der ich immer nur teilweise warm werde (immer dann, wenn Francis Ackerman junior eine größere Rolle in der Geschichte spielt). Das ist bei diesem Buch gänzlich anders: Mich hat die Geschichte direkt gefangen genommen, ich habe zwei Tage gebraucht, um es zu lesen. Für mich liegt dies an der Hauptfigur August Burke, der einfach großartig ist und mich vollkommen gefesselt hat - sowohl mit seiner Intelligenz als auch mit seinen Eigenarten. Vielleicht habe ich auch einfach nur ein Herz für Menschen mit Asperber bzw. Autismus - ich weiß es nicht. Auf jeden Fall hoffe ich, dass sich hier eine neue Reihe ankündigt, auf deren zweiten Band ich echt gespannt bin.

4
Horch und Guck: 
 

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