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Emily Rudolf "Das Dinner"

Jonathan, Lotta, Tristan, Hannah und Kiano waren jahrelang Freund*innen und haben gemeinsam als Clique viel unternommen. Bis bei einem Musikfestival das sechste Mitglied, Maria, spurlos verschwunden ist. Was mit ihr passiert ist, blieb seitdem unklar und hat die Beziehungen der Gruppe verändert. Nach fünf Jahren laden Jonathan und Lotta die anderen nun in das Restaurant, das Jonathan seit kurzem führt, ein, um sich wie früher zu einem Krimidinner zu treffen. Doch das Rätsel um Maria liegt weiterhin schwer über dem Treffen, umso mehr als die Story im Krimidinner plötzlich immer mehr Parallelen zu den damaligen Ereignissen aufweist. Bald wird klar, dass hier jemand Aufklärung oder sogar Rache für das haben möchte, was damals passiert ist. Je weiter das Spiel voranschreitet, desto mehr Konflikte und Geheimnisse kommen ans Licht und es wird klar: Der*die Möder*in von Maria sitzt mit am Tisch...

Das Buch ist ein wirklich gelungener Thriller, der mich absolut gefesselt hat. Ich habe Kritiken an den vielen Erzählperspektiven und Zeitebenen gehört, die ich jedoch überhaupt nicht nachvollziehen kann, da die Kapitel entsprechend überschrieben sind. Ich fand die verschiedenen Perspektiven sogar gut, da man hierdurch noch besser miträtseln konnte. Die Plottwists fand ich sehr gelungen, ein oder zwei habe ich vorhergesehen, aber die meisten waren wirklich überraschend und stimmig. Ich kann das Buch sehr empfehlen und bin auf weitere Bücher der Autorin gespannt.

4
Horch und Guck: