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A. Lee Martinez "Constance Verity"

Constance Verity ist seit sie zurückdenken kann Superhelding und Retterin der Welt. In unzähligen Dimensionen und auf noch mehr Planeten hat sie Bösewichte bekämpft, Monster getötet und Unschuldige gerettet. Ihr Leben ist aufregend und normal ein Fremdwort für sie. Doch Constance hat genug vom Dasein als Superheldin - sie will das langweilige Leben haben, um welches sie ihre beste Freundin Tia beneidet. Normal werden ist jedoch gar nicht so einfach: Schuld an Constances Abenteuern ist ein Zauber, den sie als Baby von einer Fee erhalten hat. Constance macht sich daher auf die Suche nach dieser, um den Zauber rückgängig zu machen. Dass mehrere Geheimbünde und Superschurken nichts besser zu tun haben, als genau nach Constances Zauber zu suchen und dieser benötigt wird, um die Welt zu retten, konnte Constance ja nun wirklich nicht ahnen...

Das Buch ist ein typischer Martinez-Roman. Dieses Mal arbeitet er sich am Superhelden-Thema ab. Dies gelingt ihm mit seinen weiblichen Hauptcharakteren ganz gut und auch die Ideen, die er um die beiden strickt (Constances vergangene Abenteuer, Tias Entführungen) sind originell und witzig. Was mir jedoch fehlt, ist das besondere Etwas - eine Idee oder Figur, die besonders hervorsticht. Daher bleibt das Buch für mich im guten Mittelmaß stecken. Es ist definitiv eines der stärkeren Martinez-Bücher, leider aber kein Highlight seines Schaffens. Interessant finde ich, dass es sich offenbar um den ersten Band einer Reihe handeln soll - das wiederrum wäre etwas ganz Neues von dem Autor.  

3
Horch und Guck: 
 

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