Medienpädagogik

Gedanken und Überlegungen zu aktuellen Themen der Medienpädagogik, Tagungsberichte, gelesene Literatur oder einfach nur Dinge, die mir gerade beruflich oder privat zu diesem Thema über den Weg laufen....

Vor kurzem hatte ich das Vergnügen und die Ehre einen Vortrag im Rahmen der Konferenz "multi.player - The social side of gaming" halten zu dürfen. Unter den ZuhörerInnen war auch ein Radiojournalist für den Deutschlandfunk, der mein Thema E-Sport offenbar so interessant fand, dass er mich gleich mal interviewt hat. Ich bin nun also mit einigen Aussagen in zwei Radiosendungen und einem dazugehörigen Artikel vertreten und darüber natürlich so erfreut, dass ich das Ganze hier auch mal verlinke. (Ich hoffe, der DLF lässt die Dateien möglichst lange online, sonst werden das hier ganz schnell tote Links.)

Radiobeitrag Nummer 1 (der kürzere) ist hier.

Radiobeitrag Nummer 2 (etwas länger) hier

Der Artikel findet sich hier.

Anzumerken hätte ich nur, dass ich a) keine Medienwissenschaftlerin bin und b) nicht die Counter-Striker sondern primär die Warcraftler untersucht habe. Aber naja, any publicity is good publicity, oder? :-)

Juhuu, es ist da. Montag konnte ich es nun stolz in den Händen halten. Der Band "Mediensport - Strategien der Grenzziehung" von Felix Axster, Jens Jäger, Kai Marcel Sicks und Markus Stauff (Hrsg.) ist erschienen und in ihm findet sich auch ein Beitrag von mir. Unter der Überschrift "E-Sport. Zum (vergeblichen) Versuch der Abgrenzung des traditionellen Sports von seinem elektronischen Nachwuchs" diskutiere ich die Gründe für die mangelnde Akzeptanz des E-Sport als "richtiger" Sport und stelle die These auf, dass der elektronische Sport den "traditionellen" Sport in eine Legitimationskrise bringt und auf die Problematik einer fehlenden, allgemein akzeptierten, wissenschaftlichen Definition des Begriffs "Sport" verweist.

Der von mir in Zusammenarbeit mit Nicole Engelhardt, Barbara Getto und Michael Kerres verfasste Artikel, in dem wir unser Konzept für ein E-Tutoring Training, das den Ansprüchen einer gendergerechten Mediendidaktik entspricht, vorstellen, ist nun auch online verfügbar.

Ich gestehe öfter ein wenig altmodisch zu sein: So glaube ich zum Beispiel immer noch daran, dass Journalisten sich gewissen Ansprüchen verpflichtet fühlen sollten und dass vor allem objektive und kritische Berichterstattung dazugehört. Am Rande der Konferenz "GameCultures" in Magdeburg wurde ich leider mal wieder eines besseren belehrt.

Seit gestern ist nun endlich mein Fragebogen für die Vorstudie im Rahmen meiner Dissertation online und kann ausgefüllt werden. Ich beschäftige mich in meinem Promotionsprojekt mit dem Thema "Kompetenzerwerb und Lernprozesse im Kontext von E-Sport", sprich: Was und wie können E-Sportler/-innen durch ihre Tätigkeit bzw. ihr Hobby lernen? Zu diesem Zweck soll mithilfe eines Fragebogens erst einmal erhoben werden, welche Meinungen E-Sportler/-innen zu diesen Themen haben und natürlich auch, wie sie ihren Sport bzw. ihr Hobby ausüben.

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