Pat Calohoun war einst Mitglied der linksextremen Terrorgruppe "French 75". Stets an seiner Seite: Perfidia Beverly Hills, mit der ihn nicht nur der politische Kampf verbindet, sondern auch eine Liebesbeziehung. Nach einem misslungenen Banküberfall wird Perfidia gezwungen, ihre Mitkämpfer*innen zu verraten, Pat kann jedoch mit der gemeinsamen Tochter fliehen und sechzehn Jahre lang untertauchen. Doch dann landen er und "Willa", wie er seine Tochter mittlerweile nennt, wieder auf der Abschussliste von Colonel Lockjaw, der einst ein prägendes Erlebnis mit Perfidia hatte und von dieser nahezu besessen war. Nun befürchtet er, dass Willa seine Tochter sein könnte, was seinen Bemühungen in den rassistischen "Christmas Adventures Club" aufgenommen zu werden, entgegen stehen würde. Also muss Willa verschwinden. Pat reaktiviert alte und neue Kontakte, um seine Tochter zu retten...
Wir hatten den Film im Open-Air-Kino gesehen, wobei uns das regnerische Wetter leider den Genuss etwas durchnässt hat. Insgesamt hat mir der Film aber sehr gut gefallen - die Story ist spannend und ein wenig skurril. Teilweise hat der Film für mich Züge eines Tarantino-Movies - wer das kennt und mag, weiß, was ich meine. Wer darauf nicht steht, wird vermutlich auch diesen Film nicht mögen. Abgesehen davon ist er einfach großartig besetzt, mein persönliches Highlight war Sean Penn als Lockjaw.