Oettinger will strengere Regeln für Politiker-Nebenjobs

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Ausnahmsweise gibt es hier auch mal Links zur Blöd: NDR Zapp hatte ja vor kurzem die Nebenverdienste der öffentlich-rechtlichen TV-Moderatoren aufgedeckt oder um es mit Bild zu sagen: wie die "abkassieren". Oh da hat der Oettinger gleich mal wieder ein Thema entdeckt um sich in der Republik und bei seinen Landeskindern wieder bekannt zu machen: Er will jetzt Regeln für Moderatoren-Nebenjobs einführen.

Es besteht natürlich keine Frage, dass sich Journalisten gewissen Prinzipien verpflichtet fühlen sollten. Aber das gerade jene Kaste, welche ebenfalls durch zahlreiche Nebenbeschäftigungen und -verdienste auffällt und sich mit Zähnen und Klauen gegen Offenlegeungen, Einschränkungen, Regeln etc. streubt jetzt bei anderen genauer hinschauen will ist schon mehr als kurios. Immerhin müssen die "raffgierigen" Moderatoren ihre Nebenverdienste genehmigen lassen - Politiker nicht. Und bei Interessenskonflikten zwischen ihrem Job als Abgeordnete und ihren Nebenjobs haben sich Politiker bisher kaum selbst Regeln auferlegt. Lieber Herr Oettinger, erst vorm eigenen Haus kehren, dann wird die Empörung auch glaubwürdiger...

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