Gastbeitrag

Wir geben unheimlich viel Geld aus, um die Schäden einer verfehlten Politik zu beheben. Sei es z.B. Hartz IV oder (Um)Schulungen im Inland. Auch mit Problemen in der dritten Welt haben wir zu kämpfen und bekommen dies bspw. durch Auswanderung und Asyl zu spüren. Effizienter - aber leider häufig nicht direkt spür- und messbar - ist die Behandlung des "Übels" an der Wurzel. Nicht nur hier in Deutschland sondern auch in der dritten Welt sind dies Investitionen in die heranwachsenden Generationen - die ja nichts für ihre Eltern oder (korrupten) Regierungen können. In Ruanda gibt es bspw. das Kinderdorf "L'Esperance Childrens' Aid".

Ein Gastbeitrag von Petra Pistor:

Ruanda ist ein winziges, ein sehr spezielles Land mit einer nach dem Völkermord 1994 erschütternden Geschichte. Meine Aufenthalte dort haben mir vorwiegend schöne, aber auch nachdenklich stimmende Erlebnisse und Begegnungen, aber vor allem das Einnehmen neuer Perspektiven ermöglicht. Nachhaltig beeindruckt haben mich meine Besuche im Kinderdorf "L'Esperance Childrens' Aid" in Kigarama hoch in den Hügeln über dem Kivu-See an der westlichen Grenze Ruandas zur Demokratischen Republik Kongo.

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