Linktipps rund um das universitäre Studium: wissenschaftliches Arbeiten, Skripte, ...
Der Tagesspiegel und die Zeit haben im vergangenen Jahr die braunen Morde der letzten 20 Jahre aufgelistet. Zur offiziellen Statistik erweist sich jedoch eine eklatante Lücke von 90 vergessenen Opfern. Hält man sich jedoch die willkürlichen Einordnungen zu links- und rechtsextremen Gewalttaten vor Augen so ist diese Diskrepanz leider nur allzuleicht zu erklären. [Update: Die Welt hat ebenfalls aufgelistet: 182 Todesopfer durch rechte Gewalt in Deutschland seit 1990.]
Über 30 kostenlose Programme für Windows, Linux und Mac hat die Heise-Redaktion zusammengestellt. Themenbereiche: Mathematik und Statistik, Physik, Chemie, Biologie, Geografie, Visualisierung, Simulation. Außerdem: TeX-Edition und elektronische Schaltbilder.
Der berlinpankowblogger hat sich die Antwort einer parlamentarischen Anfrage zur Kriminalitätsstatistik bzgl. politisch motivierter Straftaten angeschaut. Dabei stellt er willkürliche Einordnungen fest, die wieder einmal belegen, dass man Statistiken grds. selbst auswerten, mindestens aber prüfen und sich nicht von den aggrigierten Daten täuschen lassen sollte. So wurden bspw. "Sieg Heil" Rufe nicht unter rechte sondern unter sonstige Straftateten verbucht. (via)
"Hier finden Sie interaktive graphische Darstellungen verschiedener Wahrscheinlichkeitsfunktionen bzw. Dichten. Spielen Sie mit den Parametern und beobachten Sie die Auswirkungen, um ein Gefühl für die Eigenschaften der Wahrscheinlichkeitsfunktionen und Dichten zu entwickeln."
Stefan Niggemeier zelebriert anhand einer Milchmädchenrechnung der Bild das "ganze Elend des Journalismus von heute." Da werden Falschmeldungen unreflektiert, -recherchiert und -geprüft per "Script" veröffentlicht, auch nachträgliche Korrekturen oder ein "plötzlicher Rechercheflash" ändern nichts an der grundsätzlichen Verbreitung falscher Zahlen(interpretationen): "Wenn Journalisten Zahlen sehen, setzt bei ihnen der Verstand aus. (...) Der Zahlenfetisch der Massenmedien hat bizarre Ausmaße angenommen."
"Damit Sie sich gegen die Scharlatane der Statistik wappnen können, zeigt Ihnen die Statista-Redaktion hier beliebte Tricks und Gaukeleien."
Johannes Aumüller führt in der SZ einen Streifzug durch die Nationenwertungen bei sportlichen Großereignissen. Über die Neuinterpretationen von Medaillenspiegeln und überraschende Ergebnisse: Estland auf Platz Eins.
Unter MM*Stat findet man ein umfangreiches Statistik-Wiki. Hauptaspekt ist sicherlich die statistische Grundlagenausbildung, aber auch weiterführende Themen, wie die Fragebogenanalyse oder die computergestützte Statistik werden hier behandelt.
"PSPP ist eine Software zur Analyse von statistischen Daten. Das Programm ist als freier und völlig kompatibler Ersatz für das proprietäre Programm SPSS konzipiert." (Wkipedia)
Umfangreiches Statistikportal, gespeist u.a. vom DIW und Statistischem Bundesamt. Aufbereitete Statistiken zu vielen Themen. "Statista bietet Ihnen über eine Million kostenlose Statistiken rund um Menschen und Meinungen." Hoffentlich bald auch zu spezielleren Themen.
Umfangreiches Mathe Dictionary von Dietmar Henke.
Skripte zu Mikro, Makro und Mathe. Vor allem für das Grundstudium interessant. Besonders erwähnenswert sind die interaktiven Arbeitsblätter, mit denen sich das Wissen überprüfen lässt.
Sehr umfangreicher Funktionsplotter (und mehr) für Windows.
Online-Funktionsplotter für bis zu 5 Funktionen/Funktionsscharen. Graphik kann auch abgespeichert werden.
Online-Tool zum plotten von 3d-Funktionen.
Online-Funktionsplotter für bis zu 4 Funktionen/Funktionsscharen. Graphik kann auch abgespeichert werden.
"Von A wie "ABC-Analyse" bis Z wie "zyklische Werte": Der Duden Wirtschaft erläutert die wichtigsten Grundbegriffe aus Volks- und Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftspolitik, Arbeitswelt, Steuern, Verbraucherschutz, Banken, Börse und Versicherungen."
Prof. Amann von der Universität (Duisburg)-Essen hat auf seinen Seiten einige hilfreiche Animationen Online gestellt. U.a. zur Edgeworth-Box und zum Oligopol sowie über asymmetrische Information und Entscheidungen unter Unsicherheit. Hierdurch werden "komplizierte" Sachverhalte und Ergebnisse anschaulicher und (hoffentlich) verständlicher.
Prof. Lorenz von der Hochschule Harz hat schon seit langem sein beliebtes Online-Skript zur Mikroökonomie ins Netz gestellt. Vor allem für Mikroökonomie im Grundstudium empfehlenswert. Leider aber schon seit länferem nicht mehr wesentlich erweitert und deshalb für das Hauptstudium allenfalls als Auffrischung geeignet.
Das europäische Bibliotheksnetzwerk NEEO - Network of European Economists Online hat das weltweit umfassendste Open-Access-Portal für wirtschaftswissenschaftliche Forschungsartikel online gestellt. Der Service umfasst zahlreiche Volltexte, Forschungsprimärdaten sowie vollständige Publikationslisten führender Wirtschaftsforscherinnen und -forscher. Mit dabei sind u.a. die London School of Economics, die University of Oxford und das Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW). (via)
Was hat John Nash eigentlich auf der Damentoillette verloren? Und wollen Sie wissen, was Rauchen und Kinderwunsch gemeinsam haben? Dann schauen Sie mal bei Christian Riecks Spieltheorie Seite vorbei. Anschaulich (auch für Nicht-Ökonomen) und meist mit einem kleinen Augenzwinkern stellt er reale Anwendungsfälle der Spieltheorie dar.
"Spät anfangen, die letzte Nacht durcharbeiten und alle Regeln wissenschaftlicher Arbeit ignorieren: Der Würzburger BWLer Stefan Zimmermann, 33, weiß, wie man jeden Dozenten an den Rand des Nervenzusammenbruchs treibt. Folgen Sie einfach seinen Anweisungen."
Wissens- und Lesenswerte Tipps zu allen Belangen einer Studienarbeit. Von der Literaturrecherche bis zum Vortrag präsentiert Prof. Grossers Team von der FernUni in Hagen in sieben "Lektionen" zur Anfertigung von Seminar- und Abschlussarbeiten.
In kleinen und schnell verdaulichen Häppchen gepackte Tipps rund um die Abschlussarbeit.
Anwendungen, wie Word, Excel und PowerPoint beherrschen. Darüber hinaus vermittelt der Kurs auch Wissen zu Internet(programmen), E-Mail und Datensicherung. Auch als Download verfügbar.
Im Dokumentationsportal von OpenOffice.org ist gerade eine "Einführung für Studenten in die Techniken der Textverarbeitung anhand OpenOffice.org" erschienen. Diese knapp 40 Seiten bieten eine recht unkonventionelle Einführung, welche nicht als Ziel hat, eine Einführung in eine Textverarbeitung zu sein, sondern produktiv mit ihr umzugehen...
Das Zitieren von Onlinequellen stellt für viele an sich schon eine Herausforderung dar. So ist als Literaturangabe nur die Domain (z.B. darktiger.org) nicht ausreichend. Die komplette url des Artikels selber muss es schon sein. Bei der Wikipedia gibt es auch einen sog. Permalink, der jederzeit genau auf den gerade angesehenen Beitrag und Inhalt verweist, auch wenn dieser später verändert werden sollte. Dieser findet sich links in der Navigation unter "Werkzeuge". Hier gibt es auch gleich noch einen Link "Seite zitieren", der ein Beispiel inkl. Permalink für das Literaturverzeichnis gibt...
"Diese Seite soll eine Anleitung zum Schreiben einer Hausarbeit sein. Daher findest du hier Antworten auf (hoffentlich) alle deine Fragen: Welche Bestandteile hat eine Hausarbeit? Wie hat ein Inhaltsverzeichnis auszusehen? Wie zitiere ich richtig?"
Copyfind vergleicht lokale Textdateien auf Übereinstimmungen. Die Sensibilität kann justiert werden.
Bis zu 8 Dokumente (pdf oder doc) lassen sich webbasiert vergleichen.
Die "Mutter" der Plagiats-Wikis. GuttenPlag, die kollaborative Plagiatsdokumentation deckte Plagiate in der Dissertation des ehemaligen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg auf.
VroniPlag ist die Fortsetzung von GuttenPlag. Bei der kollaborativen Plagiatsdokumentation werden verschiedene Dissertationen unter Plagiatsverdacht untersucht. Berühmte "Opfer" sind u.a. Silvana Koch-Mehrin oder Georgios Chatzimarkakis.
darktiger.org Blog Rezepte Reviews Linx
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