Ole-Gunnar Flojkar

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Ich darf mich vorstellen, mein Name ist Ole-Gunnar Flojkar. Meine Existenz und mein Ego verdanke ich zwei Zufällen. Ach ja, bevor ich Ihnen meine Geschichte erzählen darf, zunächst einmal ein Photo von mir:

Ole-Gunnar Flojkar

Wenn man die vollen Fußgängerzonen und Geschäfte sieht, drängt sich einem unweigerlich auf: Es muss bald Weihnachten sein. Und damit natürlich auch das alljährliche Elend, was schenkt Mann? Zum Glück zwitscherte mir ein zartes Stimmlein, "Frauen wollen was Unnützes!" Natürlich denken Männer bei Geschenken eigentlich immer an was Nützliches. Z.B. ein Blutdruckmessgerät, spätestens bei Geschenkübergabe wird das gebraucht (ich habe das allerdings noch(!) nie verschenkt, das weiß ich nur vom Hörensagen).

Aber auch was Unnützes können WIR verschenken. Ich denke da z.B. an was für die Küche. Da ist Tanja so gut wie nie anzutreffen. Das ist MEIN Revier! Demnach ist also alles unnütz. Toll. Zunächst habe ich ein Upgrade für unseren Stabmixer besorgt. Den haben wir jetzt also doppelt nur mit VIEL unnützem Zeuch mit dabei. Schneebesen, Raspel, Knethaken, großer und kleiner Blitzhacker. Unnützer geht es wohl kaum.

Doch: ein Gemüsespaghettischneider. In der Johann Lafer Edition von Lurch. Gemüsespaghetti braucht eigentlich niemand. Macht auf'n Teller vielleicht nen schlanken Fuß. Aber brauchen tut man das nicht. So was von unnütz. Da bin ich mal gespannt. Die Augen der Holden werden feucht. Vor Freude. Über so viel Unnützes.

Uwe hatte aufgerufen ein Weihnachtsmenü einzureichen und viele sind dem gefolgt. Hier gibt es nun die insg. 27 Einreichungen (wir sind auch mit zweien dabei) und nun gibt es keine Ausreden mehr, man oder frau wüsste nicht, was an Weihnachten zu kochen sei...

Unser klassisches Angebot für das diesjährige Weihnachtsmenü haben wir ja vor einigen Tagen präsentiert. Anlass war der Aufruf von Uwe Weihnachtsmenüs einzureichen. Bei manchen Sachen konnte ich mich nicht so recht entscheiden und das wäre ein Crossover-Menü geworden. Vielleicht ein bisschen viel Querbeet. Was solls, machen wir halt zwei Menüvorschläge. Hier also ein alternativer Vorschlag quer durch den asiatischen Kontinent.

HighFoodality Blog-Event Weihnachtsmenü 2011

Nachdem ich mir nun endlich einen Bunsenbrenner zulegen durfte, experimentiere ich ein bisschen an Crème brûlée herum. Empfehlen kann ich bspw. die von Tim Mälzer mit O-Saft oder ein Caipi-Crème brûlée aus dem Room to Cook in Düsseldorf (Rezepte folgen vielleicht mal irgendwann). Dabei bleibt jedoch immer das ganze Eiweiß übrig und so auf die Schnelle haue ich da in letzter Zeit immer Baiser raus.

Uwe hat nebenan aufgerufen Weihnachtsmenüs einzureichen. Da will ich mich natürlich beteiligen. Ui, mein erstes Blog-Event. Das ist eine tolle Gelegenheit, mal die alten Einträge zu durchforsten. Obwohl ich ja nicht regelmäßig über meine Kochgelüste blogge, ist da in den letzten über drei Jahren ganz schön was zusammengekommen. Hier also mein Vorschlag für Ole-Gunnars Weihnachtsmenü 2011.

HighFoodality Blog-Event Weihnachtsmenü 2011

Kulinarischer Adventskalender 2011 mit Gewinnspiel

Zorra vom Kochtopf aka 1x umrühren bitte hat mal wieder einen Adventskalender mit 24 - bestimmt tollen - Rezepten zusammengestellt. Kulinarischer kann man sich auf Weihnachten eigentlich gar nicht mehr einstellen.

Pünktlich zum Start des Münchner Oktoberfestes und damit zur Weißwurst-Hochsaison präsentiert die Firma Rösle den Weißwurstheber:

Durch das auf die Weißwurst abgestimmte und optimierte Funktionsteil wird die zarte Haut beim Servieren nicht verletzt.

Ich weiß gar nicht, wie ich all die Jahre ohne diesen Weißwurstheber ausgekommen bin? Im Berliner Raum wird dieses Helferlein übrigens als Bockwurstheber vermarktet. Und in der Entwicklung ist auch schon eine verlängerte Version, der Wienerleheber. (via)

Nachdem wir uns gestern bereits dem Nationalgericht Bier zugewandt haben, ging es heute (Samstag) mit Fritten weiter. Natürlich gibt es auch hierfür ein Museum, das friet museum. Hier erfährt man alles von der Kultivierung der Kartoffel in Südamerika, über ihren Weg nach Europa bis hin in die Friteuse. Natürlich – darauf legen die Belgier wert – wird die Pommes hier doppelt fritiert. Zunächst 6 bis 8 Min. bei 140° C und danach nochmal 2 bis 4 Min. bei 170° C.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass wir früher unser Paniermehl noch selber gemacht haben (wir hatten ja nix und noch nicht mal davon genug). Aber Paniermehl selber machen muss ja keine antiquarische Tätigkeit sein. Auch heutzutage fallen täglich Brot- und Brötchenreste an. Warum sollte man das alles wegschmeißen und sich dann im Laden wiederum gemahlene Brotreste kaufen? Zumal das Paniermehl weder beim Bäcker noch im Supermarkt aus Brotresten hergestellt wird, sondern aus frisch gebackenem Weizenmehlteig. Das ist nicht nur ökonomischer sondern auch ökologischer Unfug.