Der letzte Vorhang

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Wir schreiben den 06. Februar 1998. Johann "Hans" Hölzel alias Falco ist bei einem Autounfall in der Dominikanischen Republik tödlich verunglückt und steht nun vor der Himmelspforte. Doch so einfach kommt man nicht in den Himmel, vorher wird er noch vom österreichischen Psychiater Dr. Freud und dem rheinländischen Musiktherapeuten Dr. Leid auf seine Eignung überprüft.

Dr. Freud durchleuchtet noch einmal Falcos Lebensweg: "Er war ein Superstar, er war populär, er war so exaltiert, er hatte flair." Dabei muss er - begleitet vom Piefke Dr. Leid an der Akkustikgitarre - seine größten Hits noch einmal zum Besten geben. Als Gaststars treten dabei auch seine österreichischen Kollegen Hans Moser, Peter Alexander & Co. auf.

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Eigentlich waren Brad Majors und Janet Weiss auf dem Weg zu ihrem ehemaligen Lehrer, Dr. Scott, um ihm von ihrer Verlobung und baldigen Hochzeit zu berichten. Ärgerlicherweise muss ihr Auto auf dem Weg mitten in einem Gewitter eine Panne haben. Sie hoffen in dem nahegelegenen Schloss ein Telefon zu finden und machen sich daher auf den Weg zu dem finsteren Gebäude. Dort angekommen, müssen sie jedoch feststellen, dass sämtliche Bewohner dort ausgesprochen seltsam sind. (Was die beiden zunächst nicht wissen: Es handelt sich um Außerirdische vom Planeten Transsexual.) Brad und Janet werden Zeuge, wie der Schloßherr, Frank N. Further, sich einen neuen Gespielen, Rocky, erschafft (und dessen Vorgänger Eddie eiskalt ermordet). In der darauffolgenden Nacht feiern Frank und Rocky nicht nur ihre Hochzeitsnacht, Frank verführt durch anfängliche Täuschung auch zunächst Janet und dann Brad. Als schließlich auch noch Dr. Scott im Schloß auftaucht, der seinen Neffen Eddie (ja, genau den, den Frank vorher ermordet hat) sucht, wird die ganze Sache so richtig vertrackt. Am Ende wird Frank aufgrund seiner Taten als Anführer der Außerirdischen abgesetzt und sie brechen zu ihrem Heimatplaneten auf.

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Eigentlich geht es Vampir Adrian ganz gut: Er hat einen Job als Nachtwächter in der Blutbank der Essener Uniklinik (was ihm Nahrung ermöglicht, ohne auf die Jagd gehen zu müssen) und auch die ersten Annäherungsversuche an seine Kollegin Eva Weber - dummerweise nur genauso schüchtern wie er selbst - sind offenbar endlich von Erfolg gekrönt. Blöd nur, dass seinen Chefs plötzlich auffällt, dass Blutkonserven verschwinden und er die Buchhaltung auch nicht wie früher manipulieren kann. Ihm bleibt also nur eine Möglichkeit: Er muss das verschwundene Blut aus anderen Quellen ersetzen und bedient sich dafür einiger Verbrecher, die in Rüttenscheid ihr Unwesen treiben.

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Das Vollplaybacktheater hat mit einem neuen Programm Premiere. Wir waren ja vor einiger Zeit in der Essener Lichtburg bereits von John Sinclair begeistert (oh Gott ist das schon wieder anderthalb Jahre her!?) Diesmal werden "Die drei ??? und der Karpatenhund" visuell synchronisiert. Die Premiere findet heute abend in Wuppertal statt und wir waren eingeladen. (Danke!) Leider hat uns Petra einen dicken weißen Strich durch die Landschaft gemacht.

Die Wetterlage ist und war uns zu unberechenbar. Hier im Essener Westen waren die Straßen zwar passierbar, im Süden und Richtung Velbert (und da hätten wir lang gemusst) soll es aber gar nicht mehr gegangen sein. Selbst aus Wuppertal hörten wir über diverse Kanäle, dass dort überhaupt nichts mehr geht und sogar Wuppertaler der Premiere (schweren Herzens) fern blieben.

Die Schauspielerin Isabelle Duprée hat die Nase voll. Jede ihrer Rollen schreibt der Kritiker Hartmut Karr in Grund und Boten, macht sich über sie und ihre schauspielerische Leistung lustig. Sie ist sich sicher, dass sie es ihm zu verdanken hat, dass die große Karriere ausblieb und sie immer noch in einer Kleinstadt spielt. Doch damit ist nun Schluss: Isabelle will sich an Karr rächen. Sie entführt ihn und es beginnt ein perfides Psychospiel zwischen den beiden Kontrahenten...

Eine Freundin hatte uns den Tipp gegeben und mit ihr zusammen haben wir uns dann das Stück im Theater Courage in Essen angeschaut. Wirklich ein guter Geheimtipp. Doch zuerst zum Stück: Mir hat es sehr gut gefallen, ich mag solche Zwei-Personen-Stücke prinzipiell recht gerne und dieses ist sowohl von der Anlage her spannend als auch sehr gut gespielt worden. Vor allem Gabi Dauenhauer als Isabell Duprée hat mich sehr beeindruckt, sie zeigt in der Rolle viele verschiedene Facetten und muss nicht nur die sich rächende Diva spielen, sondern in dieser Rolle auch noch in andere Rolle schlüpfen, also Theater im Theater spielen. Einzig das Ende des Stückes fand ich doch etwas kitschig, aber naja, ist halt so.

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So, nun komme ich endlich dazu die Review für das Vollplaybacktheater nachzuholen. Hat leider etwas gedauert bis die Damen und Herren entsprechend gewürdigt werden, aber besser spät als nie. Vom Vollplaybacktheater gehört hatte ich schon vor einiger Zeit, es nur irgendwie nie geschafft dort hinzugehen bzw. mir Karten für eine Vorstellung zu besorgen. Als wir aber hörten, dass sie am 18.05. in der Essener Lichtburg sein würden, entschieden wir (das Darktiger-Team und Nicole) uns, es doch mit einem spontanen Besuch zu probieren. Trotz der langen Schlange am Einlass konnten wir noch Karten ergattern, die für Menschen des digitalen Zeitalters ein absolutes Novum waren: Per Hand wurde der jeweilige Platz in die ausgedruckte Karte eingetragen und mit einem rosa Textmarker die besetzten Plätze im Bestuhlungsplan abgestrichen. Dauerte etwas bis jeder eine Karte hatte, war aber von einem nicht zu verleugnenden nostalgischen Charme. 

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